Geschichte

Kulturinteressierte kommen in Spanien voll auf ihre Kosten. Historische Kunstschätze und Bauwerke aus diversen Epochen blieben erhalten und können bewundert werden.

Die Völker der Iberer und Basken gelten als die Ureinwohner des Landes. Daher auch der Name „Iberische Halbinsel“, zu der heute Spanien, Portugal, Gibraltar sowie das Fürstentum Andorra gezählt werden. Es wird angenommen, dass um 1100 v. Chr. die Phönizier, ein semitisches Volk aus dem heutigen Libanon und Syrien, die Südküste Spaniens besiedelten. Den Phöniziern folgten weitere Völker wie die Griechen, die Römer, die Westgoten, die Karthager und die Mauren und hinterließen ihre Spuren auf der Pyrenäen-Halbinsel.

711 n. Chr. eroberten die Mauren fast die gesamte Iberische Halbinsel und zerstörten das Königreich der Westgoten. Die aus der nordafrikanischen Wüste stammenden Mauren fanden auf der Halbinsel Wasser in einer für sie unvorstellbaren Menge. Sie verstanden es das blaue Gut intelligent einzusetzen und erschlossen durch den Einsatz von Bewässerungssystemen vorher ungenutzte Gebiete, die somit landwirtschaftlich genutzt werden konnten. Vor allem Andalusien erlebt einen Aufschwung unter der Herschafft der Mauren. Das „Kalifat von Cordoba“ entwickelte sich zu einem bedeutendem Handelszentrum Südeuropas. Besonders der Warenverkehr von Gewürzen, Leder, Gold und Silber florierte und führte die Stadt zu ungeahntem Reichtum. Im 15. Jhd. endete die Herrschaft der Mauren über Spanien als die Christen das Land wieder eroberten.
Besonders im heutigen Andalusien finden Sie beeindruckende Hinterlassenschaften der fast 800 jährigen Herrschaft der Araber. Mit einem Besuch der zahlreichen architektonischen Bauwerke der Mauren, wie zum Beispiel der Alhambra in Grenada, können Sie noch heute den Zauber der damaligen Zeit spüren.

Das 16. und 17. Jahrhundert werden als das „goldene Zeitalter“ beschrieben. Unter der Führung Karl I von Habsburg erlebte Spanien seinen politischen und kulturellen Höhepunkt. Aus den eroberten Gebieten Südamerikas floss so viel Geld nach Spanien wie nie zuvor. Das Königshaus und der spanische Adel lebten im Überfluss und es wurde ein großer Teil des Reichtums in Rüstung und Architektur investiert. Nach den Habsburgern regierten die Bourbonen in Spanien und sind durch Erbfolge bis heute auf dem Thron Spaniens.

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